In der Ruhe liegt die Kraft

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    Für fast jeden Fahrschüler ist die erste richtige Fahrstunde mit ein wenig Herzklopfen und Aufregung verbunden. Darauf ist aber jeder Fahrlehrer in der Regel bestens vorbereitet und weiß ungeduldige Führerschein-Neulinge entsprechend zu bremsen oder zu aufgeregte Kanidaten mit der nötigen Ruhe ans eigentliche Fahren heranzuführen. Außerdem ist die praktische Ausbildung nach dem Prinzip „Einfach beginnen, langsam schwerer werden“ aufgebaut.

    Sie beginnt mit der Grundausbildung, in der es zunächst um elementares Verhalten vor dem eigentlichen Start geht: Sitz einstellen, alle Spiegel einstellen, richtige Position zum Lenkrad, Höhe des Lenkrads, Handhaltung, Umgang mit den Pedalen und anderen Bedienelementen.

    Erst danach wird zum ersten Mal der Zündschlüssel gedreht, aber halt: Vorher angurten! Je nach Vorkenntnissen geht es mehr oder weniger schnell zu schwierigeren Fahrsituationen, wie zum Beispiel in höhere Gänge schalten, fahren im dichteren Verkehr, rückwärts einparken oder auch Wendemanöver in engeren Straßen.

    Nach der Grundausbildung geht es in die Sonderfahrten, auch „Besondere Ausbildungsfahrten“ genannt. Bei den Sonderfahrten muss eine Mindeststundenzahl erreicht werden. Zu diesen Fahrten zählen unter anderem Schulungsfahrten auf Autobahnen oder bei Dämmerung und Dunkelheit. Bei diesen Fahrten dreht es sich beispielsweise um das richtige Einschätzen von Geschwindigkeiten, Bremsabstände, Vorbereiten von Überholmanövern, Kurven anfahren und Kurvenfahren an sich, Anfahren am Berg bzw. an Steigungen oder auch das Einfädeln in den dichten Verkehr und das Fahrverhalten an Kreuzungen. Bei Nachtfahrten kommen weitere Schwierigkeiten hinzu. Dazu zählt vor allem auch das rechtzeitige Erkennen von Gefahrensituationen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, aber auch die grundsätzlichen Beleuchtungsfunktionen des Fahrzeugs oder das Einparken im Dunkeln.