In der Theorie die Praxis "erfahren"

    Aus Führerschein.info

    Frage F13717497 Nerlich Images.jpg

    Im theoretischen Unterricht kommt es vor allem auf die didaktischen Fähigkeiten des Lehrers an. Deshalb sei nochmals auf die Möglichkeit verwiesen, dass man bei vielen Fahrschulen Schnupperstunden besuchen kann. So kann man am besten feststellen, ob der Lehrer seinen Stoff nur nach Schema herunterleiert – oder einfallsreich und begreifbar vermittelt.

    Der Theorieunterricht ist selbstverständlich Pflicht und es ist, je nach Führerscheinklasse, eine bestimmte Anzahl von Stunden vorgeschrieben (siehe Pflichtstunden. Die Theorie macht mehr als nur Sinn, denn es gibt unzählige Situationen, die man im praktischen Fahrunterricht nicht erlebt oder erfährt. Schließlich macht nicht jeder im Winter den Führerschein, trifft auf eine defekte Ampelanlage oder fährt während der praktischen Ausbildung durchs Hochgebirge.

    Der Unterricht selbst ist klar strukturiert und in verschiedene Themengebiete unterteilt, sodass man – sofern es notwendig ist – recht problemlos neu in einen laufenden Unterricht eintreten kann. In den meisten Fällen sind die Unterrichtseinheiten in Doppelstunden à 90 Minuten aufgesplittet. Es ist den Fahrschulen inzwischen auch erlaubt die Einheiten in 45-Minuten- Stunden zu unterteilen. Im Unterricht dreht sich selbstverständlich alles ums Fahren, Fahrzeuge, theoretische Prüfungsfragen, besonders knifflige Fragen und und und. Es gibt allgemeinen Unterrichtsstoff, der für alle Klassen gilt, und spezifische Lerninhalte, die je nach Führerscheinklasse unterschiedlich sind. Zu beachten ist auch, wann die Fahrschule den theoretischen Unterricht hält (nur unter der Woche oder eventuell auch am Samstag), damit es nicht zu großen Überschneidungen mit dem Beruf, der beruflichen Ausbildung, der Schule oder anderen Verpflichtungen kommt.